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| Wassermonitoring Kirchspiel Schleife |
Wassermonitoring Kirchspiel SchleifeWed 26.Mar.25 18:37 Die aktuellen Daten für das Wassermonitoring des Kirchspiel Schleife wurden am 31.03.2025 18.00 im Anschluss an die durch den Bürgermeister Jörg Funda einberufenen Gemeinderatssitzung mit dem Gegenbeschluss zum Antrag der IG Mulkwitzer Hochkippen bekanntgegeben. Die Pegelmessstände für Halbendorf, Trebendorf im nördlichen Bereich des Weißwasser Grabens sind stabil. Dabei sind Bereiche am Rand des Tagebau Nochten bei Rohne und Mulkwitz bez. der Messergebnisse im erheblich negativen Bereich, trotz mehr Niederschlägen in den Jahren 2023/24. Über die Ausbreitung der Grundwasserbeeinflußung nach Norden wollte oder konnte die LEAG erstmal keine Ausführungen geben, diese reicht aber mindestens bis Reuthen, Döbern, Groß Düben. In Groß Luja sind mehrere Teiche ausgetrocknet, berichtete einer der Besucher. Der Eschenbachteich bei Schleife ist seid 2 Jahren trockengefallen. Hier wurden bisher keine Maßnahmen für eine Verbindung zum Seeteich Lieskau in Aktion gesetzt. Die Grabengummiwände des Grabens zwischen Seeteich Lieskau und Eschenbachteich Schleife sind durch den Wassermangel eingefallen. Das Wasserwerk Groß Düben zieht Wasser aus dem Muskauer Faltenbogen für den Teufelsgraben und den Schleifer Dorfteich. Das /NSG/FFH/Natura2000-Gebiet Altes Schleifer Teichgelände ist zwar gut mit Wasser versorgt, aber die Qualität ist schlecht, merke W. Konzan an. In Trebendorf sind die Quellen an den früheren Nasswiesen an der Bahn trockengefallen. Keine guten Aussichten für die Phrygische Flockenblume und den Wiesenknopf und im FND-Trebendorf und die von dem abhängigen seltenen Hellen und Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulinge. Am Lehnik-Teich wurde der Schlamm beräumt. Die Amphibienbestände in den bespannten Teichen gingen insgesamt 2023-2025 erheblich zurück, außer von Arten wie Kreuzkröten oder Wechselkröten die in Landschaft am Tagebaurand in Großwasserpfützen und Schlänken noch zahlreich vertreten waren. Den geografischen Teil des Wassermonitorings erledigt die GUB, chemische Wasserbeprobung macht eine andere Sub-Firma der LEAG. Eine neue GWRA Weißwasser soll 2027 entstehen für GWRA Trebendorf und diese diese wird angeschlossen, aber die aktive GWRA Trebendorf wird zwangs mangelhafter Wasserqualität stillgelegt werden. Also kein Hebel mehr für die Gemeinde Trebendorf. Ab dem Zeitpunkt wird es kritisch für den Erhalt des Trebendorfer Tiergarten. Die Maßnahme, das Wasser aus Weißwasser kommen zu lassen in besserer Qualität, so macht man es den Besuchern der Wassermonitoringpräsentation hier in der Umgebung "schmackhaft". Ob es nicht doch um die Wasserversorgung der angelegten Sandwelten der Rekultivierung Weißwasser des Tagebau Nochten geht, darüber verloren die Akteure von GUB vorn oder der LEAG hier noch kein Wort.
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